Start für das Kompetenzzentrum Wasser
Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg (ArL) übergibt 300.000 Euro
Lüneburg/Lüchow-Dannenberg. Klimawandel, längere Trockenperioden und steigende Anforderungen an die Trinkwasserversorgung erfordern Lösungen vor Ort. Diese soll das erste Projekt innerhalb der Zukunftsregion Elbtalaue-Heide-Wendland liefern: das Kompetenzzentrum Wasser. Das neu gegründete Zentrum wird beim Wasserforum in Lüneburg eingerichtet. Die EU fördert das Projekt mit rund 300.000 Euro. Kürzlich hat das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg (ArL) den Förderbescheid übergeben.

Bild: Anja Penk, stellvertretende Dezernatsleiterin des ArL Lüneburg, überreichte Thomas Meyer, Vorstandsvorsitzender des Wasserforums, den Förderbescheid. Foto: Landkreis Lüneburg
„Die Zukunftsregion Elbtalaue-Heide-Wendland macht sich stark für eine
nachhaltige Zukunft und ein gemeinsames Handeln. Das Kompetenzzentrum Wasser ist
dafür ein erster, zukunftsweisender Baustein, um den Herausforderungen des
Klimawandels mit konkreten Lösungen vor Ort zu begegnen“, sagt Janna Hoveida,
Fachdienstleiterin für Klimaschutz, Kreisentwicklung und Wirtschaft vom
Landkreis Lüneburg. Das Kompetenzzentrum will Wissen bündeln, Akteure vernetzen
und innovative Projekte anstoßen.
Im Fokus des Kompetenzzentrums stünden die Förderung der Grundwasserneubildung
und die nachhaltige Entlastung des Grundwasserhaushaltes. Dabei werden auch
Maßnahmen aus dem sogenannten Integrierten Wassermanagementkonzept umgesetzt und
betreut. Zukünftig soll das Zentrum als Anlaufstelle für Fragen rund um das
Thema Wassermanagement dienen und weitere Partner aus Verwaltung, Wirtschaft,
Forschung und Gesellschaft motivieren, sich aktiv einzubringen.
Millionen-Budget für zwei Handlungsfelder
„Wir freuen uns sehr über das erste Projekt der Zukunftsregion und darüber,
dieses unterstützen zu können. Mit dem Kompetenzzentrum Wasser wird ein starkes
Zeichen für den Aufbau und den Transfer von Wissen zu dem immer wichtiger
werdenden Thema Wasser und für die nachhaltige Entwicklung in unserer Region
gesetzt“, sagt Anja Penk, stellvertretende Dezernatsleiterin des ArL Lüneburg.
An die Zukunftsregion gerichtet sagt sie: „Die Zukunftsregion zeigt, wie gut
funktionierende Netzwerke dazu beitragen können, die Region zukunftssicher
aufzustellen.“ Zu der Zukunftsregion gehören die Landkreise Lüneburg und
Lüchow-Dannenberg sowie die Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische
Elbtalaue.
Der Landkreis Lüchow-Dannenberg arbeitet derzeit an einem regionalen
Wasserversorgungskonzept. Hier könnte es ebenfalls zu einem Wissenstransfer und
einer Zusammenarbeit mit dem neuen Kompetenzzentrum kommen.
ejz