vom 14.05.2025

Start für das Kompetenzzentrum Wasser

Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg (ArL) übergibt 300.000 Euro

Lüneburg/Lüchow-Dannenberg. Klimawandel, längere Trockenperioden und steigende Anforderungen an die Trinkwasserversorgung erfordern Lösungen vor Ort. Diese soll das erste Projekt innerhalb der Zukunftsregion Elbtalaue-Heide-Wendland liefern: das Kompetenzzentrum Wasser. Das neu gegründete Zentrum wird beim Wasserforum in Lüneburg eingerichtet. Die EU fördert das Projekt mit rund 300.000 Euro. Kürzlich hat das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg (ArL) den Förderbescheid übergeben.

 

Bild: Anja Penk, stellvertretende Dezernatsleiterin des ArL Lüneburg, überreichte Thomas Meyer, Vorstandsvorsitzender des Wasserforums, den Förderbescheid. Foto: Landkreis Lüneburg

„Die Zukunftsregion Elbtalaue-Heide-Wendland macht sich stark für eine nachhaltige Zukunft und ein gemeinsames Handeln. Das Kompetenzzentrum Wasser ist dafür ein erster, zukunftsweisender Baustein, um den Herausforderungen des Klimawandels mit konkreten Lösungen vor Ort zu begegnen“, sagt Janna Hoveida, Fachdienstleiterin für Klimaschutz, Kreisentwicklung und Wirtschaft vom Landkreis Lüneburg. Das Kompetenzzentrum will Wissen bündeln, Akteure vernetzen und innovative Projekte anstoßen.
Im Fokus des Kompetenzzentrums stünden die Förderung der Grundwasserneubildung und die nachhaltige Entlastung des Grundwasserhaushaltes. Dabei werden auch Maßnahmen aus dem sogenannten Integrierten Wassermanagementkonzept umgesetzt und betreut. Zukünftig soll das Zentrum als Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema Wassermanagement dienen und weitere Partner aus Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft motivieren, sich aktiv einzubringen.

Millionen-Budget für zwei Handlungsfelder

„Wir freuen uns sehr über das erste Projekt der Zukunftsregion und darüber, dieses unterstützen zu können. Mit dem Kompetenzzentrum Wasser wird ein starkes Zeichen für den Aufbau und den Transfer von Wissen zu dem immer wichtiger werdenden Thema Wasser und für die nachhaltige Entwicklung in unserer Region gesetzt“, sagt Anja Penk, stellvertretende Dezernatsleiterin des ArL Lüneburg. An die Zukunftsregion gerichtet sagt sie: „Die Zukunftsregion zeigt, wie gut funktionierende Netzwerke dazu beitragen können, die Region zukunftssicher aufzustellen.“ Zu der Zukunftsregion gehören die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg sowie die Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue.
Der Landkreis Lüchow-Dannenberg arbeitet derzeit an einem regionalen Wasserversorgungskonzept. Hier könnte es ebenfalls zu einem Wissenstransfer und einer Zusammenarbeit mit dem neuen Kompetenzzentrum kommen.

ejz

 

Bearbeitet am: 14.05.2025/ad


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